Ferienwohnungen Ostsee Urlaub

Urlaubsnachrichten von der Ostseeküste

1. Dezember 2011
von andreas
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Früchte der neuen Ernte im „Klostergenuss“

Karola Zöllmanns Fruchtkonfitüren fangen den Sommer für uns ein

Ist er schon vorbei, der Rügener Sommer? Keine Sorge, auch wenn wir uns langsam daran gewöhnen müssen, Karola Zöllmann füllt unterdessen ihre Erntekörbe, um ein Stückchen davon zu bewahren. Sie ist die „Königin der Beerenfrüchte“ auf Rügen und fängt Geschmack, Aroma und Gesundheit ein – damit wir es im kalten Winter genießen können. Weiterlesen →

8. November 2011
von andreas
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Hundertwasser-Ausstellung in Stralsund

In den letzten Monaten entstand in der Kulturkirche St. Jakobi eine der repräsentativsten und attraktivsten Ausstellungen des Werkes Friedensreich Hundertwassers außerhalb von Wien. Diese Präsentation ist die erste ihrer Art im Nordosten der Bundesrepublik überhaupt und erschließt mit weit über 100 Originalgrafiken, Unikaten und Skizzen, Textilobjekten sowie Postern das grafische Arbeiten Hundertwassers und sein Wirken über die Grenzen der Kunst hinaus. Neben den sparsam gehaltenen Erläuterungen seines Werks erschließt sich Besuchern jedoch auch die Person und das Denken des Künstlers. Mit vielfältigen Aktionen und Angeboten legt man überdies besonderen Wert auf die sinnlich-spielerische Vermittlung der Ausstellung für Kinder und Jugendliche. Auch Konzerte und kleinere Aufführungen sind geplant, welche eine musikalische Erschließung und Wahrnehmung Hundertwassers ermöglichen. Die besondere Atmosphäre des Raumes der Kulturkirche ist dieser Schau ein eindrucksvoller und einmaliger Rahmen. Sie lässt auch St. Jakobi selbst noch stärker im öffentlichen Bewusstsein erstrahlen. Nach den ersten schwierigeren Jahren als Betreiber der Kulturkirche gelingt es dem engagierten Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V. in Partnerschaft mit der Rufus Art GmbH aus Münster nun, das herausragende Bildungs- und Integrationsobjekt in den nächsten zehn Jahren als weitere kulturpolitische und touristische Attraktion in der Hansestadt Stralsund und Region zu etablieren. Gleichzeitig wird eine Ausstellung mit Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Jona Schule eröffnet, die sich mit dem Werk Hundertwassers malerisch auseinander gesetzt haben.

 

 

21. September 2011
von andreas
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Veranstaltungshöhepunkte rund ums Ernten und Essen

Rügener Kohlwochen 2011: Köstliche Kohlgerichte auf der Ostseeinsel
Passend zum farbenfrohen Herbst präsentieren rund 30 Restaurants auf der Ostseeinsel zu den Rügener Kohlwochen vom 25. September bis zum 30. Oktober 2011 das energiereiche Blattgemüse in all seinen Farben und Verarbeitungsformen. Als Klassiker wird die traditionelle Rügener Kohlpfanne angeboten, aber auch Kohl in ungewöhnlichen Kombinationen, zum Beispiel in Verbindung mit Rebhuhn, Lachs oder Wildschwein, findet seinen Weg auf die Speisekarten der Region. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe haben sich der regionalen Esskultur verschrieben und beziehen einen Großteil der verwendeten Zutaten von regionalen Anbietern. Traditionell werden die Rügener Kohlwochen bei einem Fest mit Ernteumzug und geschmückten Wagen auf dem Rügenhof Kap Arkona eröffnet, bei dem als Vorgeschmack auf die kommenden Wochen Kohl aus einer großen Pfanne gereicht und an Ständen verkauft wird.

Usedomer Wildwochen 2011: Spezialitäten aus den Wäldern der Ostseeinsel
Zu den 7. Usedomer Wildwochen vom 15. bis zum 31. Oktober 2011 lockt die Ostseeinsel mit kulinarischen Köstlichkeiten aus den Wäldern der Region. Neben den Wildspezialitäten, die es in über 30 Hotels und Restaurant auf dem Eiland zu kosten gilt, wird ein buntes Programm rund um das Thema Wild angeboten. Am 15. Oktober ab 11.00 Uhr können Jagdfreunde bei der Eröffnungsveranstaltung an der Konzertmuschel im Kaiserbad Bansin Wildschwein am Spieß probieren oder zwischen den Verkaufsständen mit regionalen Produkten bummeln. Das Auge isst mit: Pünktlich zu Beginn der Usedomer Modetage werden im Rahmen der Wildwochen außerdem beim „Wild(en) Fashion Dinner“ am 28. Oktober ab 19.00 Uhr im Forsthaus Damerow auf einer Modenschau exklusive Kreationen aus Pelz und Leder präsentiert, während die Geschmacksnerven der Besucher von fünf Usedomer Spitzenköchen verwöhnt werden, die jeweils einen Gang zum Menü des Abends beisteuern, beispielsweise „Domino von der Hirschleber“ als Vorspeise oder „Filet vom Rehbock im Strudelteig“ zum Hauptgang. Für die Abschlussveranstaltung der Wildwochen am 29. Oktober im Forsthaus Damerow sind neben dem Verkauf von Wildprodukten eine Falkner-Show und eine Wanderung zum Klimawald geplant, die von dem Jagdhornbläserverein der Insel Usedom musikalisch begleitet wird.

21. September 2011
von andreas
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Erfolgreiche Saison Festspiele MV

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ziehen eine positive Saisonbilanz: Trotz des durchwachsenen Wetters in den Spätsommermonaten haben alle 124 Festspiel-Konzerte stattgefunden. Insgesamt 68.000 Besucher strömten in die 83 Spielstätten der Festspiele MV. Nicht nur in überdachten Konzertsälen begeisterten Musiker wie der Cellist Li-Wei Qin oder der Künstlerische Direktor der Festspiele, Daniel Hope, ihr Publikum. Auch Open-Air-Veranstaltungen wie das „Kleine Fest im großen Park” in Ludwigslust oder die „Pferde-Picknick-Sinfonie-Konzerte“ im Landgestüt Redefin lockten tausende Besucher an. Im kommenden Jahr wird MV noch um einen Festival-Höhepunkt reicher: Zur Einstimmung auf die Sommersaison der Festspiele können Musikfreunde beim „Festspielfrühling Rügen 2012“ vom 16. bis zum 25. März 13 Konzerte in außergewöhnlichen Spielorten auf der Ostseeinsel genießen.

16. September 2011
von andreas
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Zwei Höhepunkte im Veranstaltungsherbst der Insel Rügen

Rund 35 Keramiker und Töpfer erwarten zum 12. Ostsee Töpfermarkt im Seedorfer Hafen ihre zahlreichen Besucher. Am 17. und 18. September jeweils von 10 bis 18 Uhr findet der Markt statt, der durch ein Unterhaltungsprogramm aus Musik, Tanz und Kinderveranstaltungen begleitet wird. Der Markt ist ein echtes Rügenprodukt und wird von Rüganern organisiert. Er unterscheidet sich von durchreisenden Töpfermärkten durch die Auswahl der Teilnehmer, die aus der Region aber auch aus anderen Teilen Deutschlands eigens anreisen, um dabei zu sein. Hier finden Keramikinteressierte eine besonders große Auswahl handgefertigter Gebrauchsgeschirre und Objekte in solider Qualität.

Vor der Kulisse der Selliner Seebrücke wird vom 30. September bis zum 3. Oktober „Juwelierhaus Grabbe German Championship Rügen/Sellin 2011“ ausgetragen. Welch tolles Erlebnis es ist, diesen fantastischen Sport am Strand auszuführen, konnten bereits 2010 zahlreiche begeisterte Zuschauer zur Premiere dieses Ereignisses am Selliner Strand erleben. Im Ostseebad Sellin werden am 31. September sowie am 2. und 3. Oktober jeweils ab 12 Uhr acht nationale und internationale Top Polo Teams spannende kurze Spielsequenzen, so genannte „Chukkas“ austragen. Schon am 30. September spielen die Teams sich ein, auch diese Veranstaltung ist für das Publikum geöffnet und wird unterhaltsam moderiert. Bis zu 90 argentinische Polopferde können direkt am Strand und an der „Ponyline“ bewundert werden. Begleitet wird dieses Ereignis mit einem attraktiven Rahmenprogramm für die ganze Familie. Zuschauer können kostenfrei am Polofeld dabei sein. Jedes Spiel wird fachkundig moderiert und der Höhepunkt ist die Siegerehrung am 3.Oktober. Die VIP-Karten für das Event können für 95 Euro bei BALTIC POLO EVENTS  bestellt werden.

 

Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise: www.ostseebad-sellin.de

12. August 2011
von andreas
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Kunsthandwerkermarkt in Gingst

32 Kunsthandwerker zeigen schöne und funktionale Gebrauchsgegenstände

Schon zum 9. Mal findet am 13. und 14. August von 10 bis 18 Uhr der Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz vor der Kirche in Gingst statt. Auch 2011 hat die Organisatorin Roswitha Burgmann-Seewald wieder ausgewiesene Kunsthandwerker in den Westen der Insel Rügen eingeladen. Neben einigen Kollegen, die hauchdünnes Raku, farbenfroh fein bemalte Fayence oder klassisches Steinzeug mitbringen, hat die Töpferin zahlreiche weitere ausgewählte Kunsthandwerker erwartet. Unter den schönen Dingen, die an diesem Wochenende präsentiert werden, sind handgebundene Bücher, edle Filzrosen, handgemachte Duftseifen und Accessoires aus Seide, Filz und Leinen. Auch Schmuck aus feinen Holz, Silber und handgewickelten Glasperlen und ausgefallener Kopf- und Haarschmuck aus Perlenstickerei und Textil wird zu kaufen sein. Finnische Messer und gedrechseltes Holz, Gewebtes und Geschneidertes sowie Bilder in Hinterglasmalerei sind ebenso vertreten. Besucher werden außerdem eingeladen, selber aktiv zu werden. Sie können sich in experimentellem Materialdruck auf einer Tisch-Zylinder-Handpresse erproben, Origami falten, Textilfahnen bedrucken oder unter fachlicher Anleitung auf der Töpferscheibe drehen. Der Kunsthandwerkermarkt wird musikalisch umrahmt von dem Trio „Rote Grütze“ mit Geige, Akkordeon und Kontrabass, Sonnabend um 14 Uhr tritt der Bergener Gospelchor auf, Sonntag um 15 Uhr das Figurentheater Ernst Heiter. An beiden Tagen lädt das pedalbetriebene hölzerne „Schweinekarussell“ zu zahlreichen Umdrehungen ein. Mit ihrer eigenen Töpferei im denkmalgeschützten sanierten Haus am Markt wird sie natürlich ebenfalls teilnehmen. Ihr Partnergeschäft „Feinste Regionalwaren“ bietet extra zum Marktwochenende besondere Speisen und Getränke an. Auch sonst ist für das kulinarische Wohl, auch vegetarisch, gesorgt. Gleichzeitig mit de Kunsthandwerkermarkt können Buchliebhaber den Büchermarkt auf dem Museumshof der Historischen Handwerkerstuben besuchen. Hier werden antiquarische Bücher und ausgewählte Neuerscheinungen vorgestellt.

11. August 2011
von andreas
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Hamburger Fischmarkt in Putbus

3 Tage lang gehts ganz und gar nicht höfisch zu auf dem Marktplatz in der fürstlichen Residenzstadt …

…. sondern wie im Hamburger Hafen mit „fliegenden Händlern“ und den typischen Marktschreiern, die ihre Waren lautstark aber sympathisch und billig feilbieten. Nur hier oder direkt in Hamburg miterleben, wie die weltbekannten Marktschreier allerlei Waren im wahrsten Sinne des Wortes verschleudern. Denn zur besonderen Verkaufstaktik der Händler gehört es seit jeher, Warenproben in die Menge zu werfen. Dies dient als Qualitätsbeweis und der Marktschreier bekräftigt so seine Absicht, alles „loswerden“ zu wollen – selbst zu einem Preis unter Wert. Den Hamburger Fischmarkt auf Tour finden Sie auf ca. 40 Stationen zwischen März und November.

Das Erlebniswochenende in Putbus beginnt am Freitag, dem 19. August, um 9 Uhr. Dann buhlen die Marktschreier mit hanseatisch flotten Sprüchen und reichlich

Seemansgarn um die Kundschaft. Die Besucher sind zum Mitmachen aufgerufen. Beim Wettbewerb im Bierkrug-Stemmen. Am Freitag und Samstag, jeweils um 14 Uhr, werden die neuen Rekordhalter gesucht. Ob Mann oder Frau – für jeden, der diese Herausforderung annimmt, gibt es etwas zu gewinnen.

Marktschreien – das kann doch jeder? Wer das glaubt, sollte sein Talent als Marktschreier beim Wettbewerb im Nachwuchs-Marktschreien unter Beweis stellen. Am Freitag und Samstag, jeweils um ca. 16 Uhr, können alle kleinen wie großen Besucher selbst einmal den Platz der Hamburger Jungs einnehmen. Jedem Teilnehmer wird´s mit einer vollen Fischmarkt-Tüte gedankt.

Sonntag, der 21. August, beginnt zünftig mit Freibier und Matjes von 11 bis 11.30 Uhr. Um 14 Uhr können die Besucher den „Besten, Nettesten, Frechsten“ unter den Marktschreiern wählen. Stimmzettel sind am Getränkestand erhältlich. Durch diesen Wettbewerb angestachelt, haben die Marktschreier bis 17 Uhr Zeit, um sich richtig ins Zeug zu legen. Dann werden die Stimmzettel ausgezählt und der Sieger gekürt. Während der „beste Marktschreier“ den großen Wanderpokal an sich nehmen kann, werden unter den Teilnehmern fünf wertvolle Präsentkörbe verlost.

Hamburger Fischmarkt auf Tour in Putbus
Freitag, 19.8., ab 9 Uhr,
Samstag, 20.8. ab 10 Uhr
Sonntag, 21.8. ab 11 Uhr
jeweils bis 20 Uhr.

8. August 2011
von andreas
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Galerie des Landkreises in der Orangerie Putbus

ImAugust zeigt Galerie des Landkreises in der Orangerie Putbus Arbeiten der Geschwister Käthe und Juliane Ebner. Die Ausstellung, die von der KulturStiftung Rügen konzipiert wurde, wird in allen Räumen des klassizistischen Gebäudes am Park gezeigt und gibt einen Überblick über das sehr unterschiedliche Schaffen der Schwestern. Käthe Ebner, die 1967 geboren wurde doch verunglückte schon 1995 bei einem Unfall in Berlin. Trotz ihrer kurzen Schaffenszeit hat sei ein beeindruckendes Werk hinterlassen. „Die Motive Landschaften und Wasser spielen in ihren Werken eine große Rolle. Eindrücke aus der Heimat und von Reisen inspirierten sie nicht nur zu stimmungsvollen Landschaften in der Malerei, auf Aquarellen, in Zeichnungen und Grafiken. Das Thema Überlagerung setzte sie in sensiblen, technisch meisterhaften Druckgrafiken um. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine Frische und Zeitlosigkeit aus, als seien sie eben erst entstanden.“ (Kunstsammlung Neubrandenburg). 60 ihrer Arbeiten wurden für diese Schau ausgewählt. Käthe Ebner arbeitete nach dem Abitur in den Werkstätten des Theaters Stralsund als Restaurierungsgehilfin und machte danach ein Praktikum in den Druckwerkstätten der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Von 1987 bis 1992 studierte sie Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 1992/93 war sie Meisterschülerin bei Dieter Gantz an der Kunsthochschule und arbeitete nach einem Auslandsstipendium des DAAD in Italien und Irland ab 1995 freischaffend in Berlin. Juliane Ebner machte nach einem Musikstudium in Dresden an der Kieler Muthesius-Kunsthochschule ihr Diplom. In ihrem ihren Zyklus „Höhere Dichte“ verarbeitet sie Bildvorlagen des Alltags, der Kunstgeschichte und der Medien. „Mit ihren Folienbildern zeigt Juliane Ebner Oberflächen und geht buchstäblich darunter. In unwirklichen Farbräumen erscheinen Figuren, die sich, Zitaten der Pressefotografie, der Ikonografie und der Kunstgeschichte entstammend, in mehrschichtigen Erzählsträngen neu zusammenfinden. Traumartig gemischte Szenen von Bekanntem und Vergessenem, von Ahnung, Erinnerung und Gegenwart verschmelzen und werden zu einem künstlerischen Bericht über das Menschenmögliche.“ (Walter G. Goes, KulturStiftung Rügen). Auch sieben Porträts der Serie „Dicht dran“ aus dem Jahr 2008 werden in der Ausstellung gezeigt. Die zwei Meter hohen Bildbahnen sind „Porträts, in denen Malerei und Zeichnung fließend und symbiotisch ineinander übergehen“, so Inge Ruhte in ihrer Einführungsrede. Zur Ausstellung erschien ein zweiteiliger Katalog.

 

20. Juli 2011
von andreas
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200. Putbus-Rose und Konzert für Fürst Malte

Klavierabend, Lesung und Rosenprämierung am Fürstengeburtstag mit Christian Reuter

Wieder steht den Rüganern und ihren Gästen eine besondere Geburtstagsfeier ins Haus. Der Förderverein Residenzstadt und Schlosspark Putbus begeht am 1. August den Geburtstag des Ortsgründers Wilhelm Malte zu Putbus (1783-1854) und lädt zu Konzert, Lesung und Rosenprämierung in das Theater.
Vor der Festveranstaltung pflanzen die Vereinsmitglieder um Michaela zu Putbus und Rosendoktor Gerhard Prill die 200. Rose ihrer Pflanz- und Pflegeaktion „200 Rosen für 200 Jahre Putbus“. Um 18 Uhr treffen sie sich dazu auf dem Marktplatz der Stadt und beenden damit symbolisch das im Jubiläumsjahr begonnene Vorhaben. Anschließend beginnt um 19.30 Uhr das Klavierkonzert des Berliner Pianisten und Komponisten Christoph Reuter, der neben vielfältigen Musikprojekten im In- und Ausland seit fünf Jahren auch bekannt ist als Pianist des Kabarettisten Dr. von Hirschhausen. Er wird mit Improvisationen auf Mozart, Vivaldi und andere Zeitgenossen des Fürsten den Theaterabend eröffnen: Sein Klavierspiel durch lebendige Frische und Leichtigkeit gekennzeichnet und erläuternde Worte mit Witz, Charme und passenden Zusatzinformation.
Zwischendurch liest der Putbus-Biograph André Farin aus den Reiseaufzeichnungen des Fürsten zu Putbus, der seine Eindrücke von der Italienreise vor genau 200 Jahren zu Papier brachte. Besonders amüsante Textpassagen wurden ausgewählt und geben das Italienbild der damals reisenden jungen Leute wieder. Fürst und Fürstin weilten immerhin acht Monate im Süden Europas und ließen sich von Antike, italienischer Kunst und Kultur bezaubern.
Im zweiten Teil des Abends werden Henry Gurski und Gerhard Prill das Geheimnis um die schönste Rose von Putbus 2011 lüften. Nach einem Jurybesuch im Juni gaben am zweiten „Tag der Rose“ die Besucher der Rosensprechstunde ihre Stimme ab. Das ist eine Premiere, denn alle abgegebenen Urteile zählen bei der Wahl der drei schönsten Rosenstöcke im historischen Stadtkern immerhin zur Hälfte. Die Jury verspricht sich von der Prämierung neue Impulse für das Pflegen und Pflanzen der Rosen. Diese werden dringend gebraucht, wenn sich der Ort wirklich zu einer deutschlandweit bekannten Rosenstadt am Meer entwickeln wolle.

1. Juli 2011
von andreas
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SzenenWechsel – Botschaften und Visionen

25 Künstler besetzten die Leere des Alten Hotels am Kap Arkona 

Im Abgesang der Existenz dieser baulichen Hülle haben 25 Künstler aus Norddeutschland und dem Ostseeraum, angeführt von ihrer Kuratorin Ellen Kock und mit tatkräftiger Hilfe der Gemeinde Putgarten, die Gelegenheit ergriffen, einen wohl schon programmierten Szenenwechsel an diesem Ort zu einer letzten Inszenierung eigener, künstlerischer Botschaften und Visionen zu wandeln in dem sie ihn künstlerisch „Instandbesetzen“. Wie Ellen Kock es beschreibt: die Leere und Verlassenheit des alten Hotels mittels Kunst in einen öffentlich begehbaren Lebensraum zu verwandeln.
In 16 Rauminszenierungen, der Vorhalle mit Objekten und Installationen zum Thema Mensch-Baum und in den Installationen zum Thema „Gehäuse“ auf 170 m² im Dachgeschoss bestimmen Phantasie und das Spiel mit Assoziationen das Ausdrucks- und Gestaltungsspektrum, bis hin zur absurden Provokation und der Infragestellung konventioneller Wertkategorien.
Auf einen gemeinsamen Nenner ist diese Ausstellung und das, was 25 Künstler in ihr ausbreiten, schwerlich zu bringen. Und doch; über allem scheint ein Hauch, zuweilen auch ein scharfer Wind von „Zivilisationskritik“ zu wehen, aus der sich ein bildkünstlerisches Spektrum von poetisierter Weltflucht bis appellhafter Weltverbesserungs-Metapher ableitet. Allein verbindlich erscheint die räumliche Hülle, auf die das einzelne Werk sich bezieht oder von der es inspiriert ist, in der es sich entfaltet, von der es umgeben ist oder eingesperrt. Lichtdurchflutete Räume und katakombische Kellerverliese, dunkle Winkel und Ecken, fragile Wände und morsche Decken – jeder einzelne dieser ruinösen Kammern ist nun Andachts- und Meditationsraum, Wunderkammer und Bühne zur Entfaltung künstlerischer Ideen (Botschaften und Visionen):
verfremdeter Existenzraum (Rainer Fest), verlassene Behausung gescheiterter Beziehungen (Britta Naumann), Traum-Imagination (TO Helbig), verortetes Kindheitstrauma (Peter Michael Lintzen), faustisches Labor (StefanNo), Sehnsuchtsort (Petra Fiebig), Raum als Einbildung und Vorstellung (Rainer Düvell), als Unendlichkeit himmlischer Sphären (Hartmut Hornung), als Medium maritimer und urbaner Strukturen in einer Black Box (Matthias Gerlach und Frank Otto Sperlich), als Ort der sich verwandelnden Erneuerung von Mensch und Natur (Franziska Uhl), als Glashaus (Regina Kaufmann), als Baustelle des Lebens (Uwe Schloen), Raum als spirituelle Idee (Inga Carrière) und als Objekt der Spurensicherung (Anna Norberg, Gotland), Zeit und Raum als körperliche Erfahrung (Lene Degett, Bornholm), Raum als zeitloses Schattenkabinett (Valev und Kalli Sein, Hiiumaa).
So präsentiert dieses eigentlich tote Haus poetische Weisheiten, melancholische Träumereien, verschlüsselte Utopien, Hoffnungen vielleicht, als Botschaften und Visionen des Hier und Heute und Zukünftigen. Wer will, kann als Betrachter mitspielen, kann sich und seine Intentionen einbringen an EllenNa‘s „Baum der Visionen“ oder auf ihrem „GedankenSofa“.